Nachruf für Harald Gräf im Trauergottesdienst am 17.1.2026

Am 27.12.2025 verstarb unser Gemeindeglied Harald Gräf. Im Namen des Kirchengemeinderates der Evangelischen Kirchengemeinde Albbruck-Görwihl will ich dankbar an ihn erinnern, denn Harald war für die Kirchengemeinde Albbruck-Görwihl viel mehr als nur „ein Gemeindeglied“.

Harald Gräf
Harald Gräf

Am 27.12.2025 verstarb unser Gemeindeglied Harald Gräf. Im Namen des Kirchengemeinderates der Evangelischen Kirchengemeinde Albbruck-Görwihl will ich dankbar an ihn erinnern, denn Harald war für die Kirchengemeinde Albbruck-Görwihl viel mehr als nur „ein Gemeindeglied“.

Harald kam 1974 nach Albbruck und heiratete im April hier in Albbruck seine Frau Brunhilde. Seither war Harald Gräf in unserer Kirchengemeinde aktiv. Gemeinsam mit seiner Frau Brunhilde baute er die Jungschar auf und leitete diese bis die beiden krankheitsbedingt sie nicht mehr weiterführen konnten. Unzählige Kinder und Jugendliche, manchmal dann auch schon die Kinder der nächsten Generation, kamen hier mit dem christlichen Glauben in Kontakt. Zahlreiche Gottesdienste wurden gemeinsam gefeiert, Feste organisiert, gemeinsam Brot gebacken, Käse hergestellt, Pfannkuchen gebraten und noch vieles mehr.

Harald liebte das Wandern in der Natur. Hier fand er Ruhe und Inspiration zugleich. Auch war er ein leidenschaftlicher Radfahrer, obwohl er dies die letzten Jahre nicht mehr ausüben konnte.

Als Bezirksjugendreferent organisierte und führte er die Jugendfreizeiten des Bezirkes im In- und Ausland durch.
Seine Liebe zu Schweden entdeckte er auf einer Jugendfreizeit. Diese Verbindung hat ihn nie mehr losgelassen und er hat zahlreiche Kompositionen der schwedischen Mythologie gewidmet.

Auch zu Ghana hatte Harald Gräf eine besondere Verbindung und er besuchte mit einer Delegation des Kirchenbezirkes das afrikanische Land.

Die Musik hatte es ihm besonders angetan. Das Blockflötenspiel erfüllte ihn und das Komponieren unzähliger Musikstücke bereitete ihm bis zuletzt Freude. Er hat diese Begabung auch sehr gerne in der Kirchengemeinde eingebracht. Oft bereicherte er die Taizéandachten, gemeinsam mit anderen, mit seinem Flötenspiel und eigenen Kompositionen.

Über Jahrzehnte prägte er, zusammen mit Günter Renk, die Taizéandachten, und diese sind bis heute eine feste Institution in unserer Kirchengemeinde.

Harald Gräf war von Anfang an Kirchengemeinderat bis 2019.
Als Kirchengemeinderat begleitete er Konfifreizeiten und unterstützte die Albbrucker Pfarrer wo er nur konnte.
Nach seiner Zeit als Kirchengemeinderat und nach dem Beginn seines Ruhestandes war er weiterhin in Seniorenandachten und in Taizé Andachten aktiv. Legendär sind seine Zöpfe, die er gerne zum Kirchenkaffee buk und frisch mitbrachte.

Wir verlieren mit Harald Gräf einen großen Freund, einen mit Herzblut engagierten wohlwollenden Unterstützer und inspirierenden, kreativen Begleiter. Wir danken ihm von ganzem Herzen für alles was er unserer Kirchengemeinde geschenkt hat. Er fehlt uns.
Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Brunhilde und seiner Familie.

Über dem Tag seines Todes stand das Bibelwort aus Psalm 71,16:

„Ich gehe einher in der Kraft Gottes des Herrn; ich preise deine Gerechtigkeit allein“.

Dies möge nun für ihn die ewige Wirklichkeit sein im Angesicht Gottes.

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