Konfirmation

  • Am 29. Mai 2022 wurden aus unserer evangelischen Kirchengemeinde Albbruck-Görwihl 16 Jugendliche in zwei Gottesdiensten in der katholischen Kirche St. Josef in Albbruck konfirmiert. Die katholische Pfarrgemeinde nahm uns gastfreundlich auf, da unsere Kirche den vielen Konfirmationsgästen in Coronazeiten nicht den nötigen Platz bieten konnte.

  • Text: Markus 4,30-32

    Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, liebe Gemeinde,

    da wächst etwas! Ein kleines Senfkorn ist ausgesät in die Erde und der Same geht auf und es wächst ein Pflänzchen, wird immer größer und größer, bekommt starke Zweige, so dass sogar die Vögel darin nisten können. Bis zu 4 m hoch, kann eine Senfstaude werden.
    16 junge Menschen unter uns sind auch am Wachsen. Man hat es gemerkt in diesem Jahr wie sie größer geworden sind, nicht nur, was die Körpergröße betrifft, auch was die innere Reife betrifft, sind sie am Wachsen und Größerwerden. Und das wollen sie auch, bald schon erwachsen sein und alt genug, um ins eigene Leben durchzustarten. Das hat noch ein wenig Zeit, keine Sorge, liebe Eltern, sie werden euch noch eine lange Wegstrecke brauchen! Aber am Wachsen sind sie, das ist nicht zu bestreiten.

  • Gnade sei mit Euch und Friede, von Gott, unserem Vater und von unserem Herrn, Jesus Christus! AMEN

    Text: Römer 12, 9-16

    Liebe Festgemeinde, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

    Seid brennend im Geist!
    Seid Feuer und Flamme für Gottes Liebe!

  • Liebe Festgemeinde, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

    fast ein ganzes Jahr hängen sie nun schon an unserer Eingangstüre, die Wassertropfen mit Euren Steckbriefen. Im Zeichen des Wassertropfens haben wir den Weg durch euer Konfirmandenjahr begonnen und mit dem Wasser der Taufe beschließen wir es heute. Zwei von Euch werden heute getauft und das verdeutlicht uns allen, worum es heute geht: Ihr werdet vor der versammelten Gemeinde Euer JA zum Weg hinter Christus her sagen. Ihr sagt Ja dazu, dass ihr mit Jesus Christus verbunden leben wollt, hineingetauft in seinen Namen und in seine Liebe. Da wollen wir heute einmal über unser Taufwasser nachdenken und darüber, was es uns erzählen kann über ein Christenleben!

  • Liebe Konfirmanden,

    lange musstet ihr auf diesen Tag heute warten. Endlich könnt ihr heute konfirmiert werden! Es ist schon lange her, dass wir zusammen in der Kiesenbacher Luzia-Kapelle waren, um einen Ort des Gebets kennen zu lernen, der noch älter ist als unsere Kirche. Ihr habt im Februar damals jeder eine Mandarine geschenkt bekommen von Helga Bernauer und auf dem Rückweg zum Gemeindehaus habt ihr die geschält und aufgegessen. Eine kleine Stärkung war das und nebenher habt ihr mit den Schalen eine Spur gelegt von Kiesenbach bis fast zu unserer Kirche. Solche Spuren sollte man nicht legen, denn andere müssen sie wieder aufkehren. Ich habe Euch geschimpft. Und jetzt brachten mich die Mandarinenschalen auf die Idee für Eure Konfirmationspredigt!

  • Gnade sei mit Euch und Friede, von Gott, unserem Vater und von unserem Herrn, Jesus Christus! Amen

    Text: Kolosser 3,23-24

     

    Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen, denn ihr wisst, dass ihr vom Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Dient dem Herrn Christus!

  • Text: Matthäus 7,24 - 29

    Liebe Gemeinde, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

    aus dem Sandkastenalter seid ihr heraus, endgültig! Und ihr wisst schon ganz genau, dass die Tage einer Sandburg gezählt sind. Sie hat keinen langen Bestand. Ein rechter Windzug reicht, dass die Türmchen fallen und wenn die Flut kommt, dann ist die ganze Burg dem Erdboden gleich. Insofern erzählt Euch Jesus hier mit seinem Gleichnis nichts Neues. Ein Haus, das der Bauherr auf sandigen Untergrund baut, das kann er vergessen. Ein rechter Gewitterregen und der Sturmwind dabei reicht, um es zu Fall zu bringen. Ein Haus, das halten soll, braucht hierzulande ein gutes Fundament, am besten einen Keller, in die Erde hineingegraben und dann ausgeschalt und zementiert, ein gutes Fundament für ein Haus.

  • Predigt: Psalm 91,1+2

    Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, liebe Gemeinde, das wäre geschafft!

    11 Monate Konfirmandenunterricht! 20 Gottesdienste habt ihr mitgefeiert und alle könnt ihr jetzt die 10 Gebote und das Glaubensbekenntnis, den Taufbefehl Jesu und das schönste und wichtigsteGebet, das Vater unser! Das alles wäre aber wie nichts, wenn es nicht ineuch auch lebte und wenn ihr euch das alles nicht wirklich zu eigen gemachthättet. Es nützt ja rein gar nichts, wenn ich sage: Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben, von ganzem Herzen von ganzer Seele und mit allen deinen Kräften und deinen Mitmenschen wie dich selbst!“ – wenn ich dann hier aus der Kirche hinausgehe und mir mein Mitmensch völlig gleichgültig ist und ich so lebe, als gäbe es nur mich allein und als müsse sich die Welt um mich alleine drehen.

  • Liebe Festgemeinde, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,

    wir haben einen intensiven, gemeinsamen Weg hinter uns – Euer Konfirmandenjahr! Nun habt ihr alles gelernt, was einer braucht, um für sich selbst verantwortlich Christ zu sein. Eure Eltern, Paten und Religionslehrer, die Menschen in der Kirchengemeinde, zuletzt der Konfirmandenunterricht haben den Grund gelegt, auf dem ihr weiterbauen könnt. Wir hoffen dass ihr dranbleiben werdet an der guten Sache Jesu Christi, am Weg des Friedens und der Liebe. Heute wollen wir Euch zu diesem guten Weg stärken und Euch als junge Christinnen und Christen ins Leben hinaus schicken, einen jeden und eine jede auf ihren eigenen Lebensweg.

  • Gnade sei mit Euch und Friede, von Gott, unserem Vater und von unserem Herrn, Jesus Christus! Amen

     

    Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, liebe Gemeinde,

     

    „Herr, ich möchte gerne ein Christ sein!“ So hat es uns der Chor gerade vorgesungen. Herr, ich möchte gerne ein Christ sein, - das ist heute Euer Bekenntnis, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden. Und es ist in unserer Gesellschaft nicht mehr unbestritten, dass das gut und richtig ist. Wenn ihr heute Ja dazu sagt, den Weg Jesu gehen zu wollen, dann tanzt ihr gewissermaßen schon aus der Reihe und seid in manchem anders als die große Mehrheit.

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